Was Kollagenpeptide in der Haut bewirken
Kollagenpeptide werden als bioaktiver Inhaltsstoff in Nutrikosmetika eingesetzt. In präklinischen Studien haben sie gezeigt, dass sie die Hautbarrierefunktion verbessern, die Synthese von Kollagen und Hyaluronsäure anregen und Wachstum sowie Migration von Fibroblasten fördern. Ziel der hier zusammengefassten, veröffentlichten Forschung war es, den Einfluss der oralen Einnahme spezifischer Kollagenpeptide auf Hautfeuchtigkeit und dermales Kollagennetzwerk zu untersuchen (Asserin et al., 2015). Es sind keine Studien von Bettervita — eigene Studien führen wir nicht durch.
Das Studiendesign
Zwei placebokontrollierte klinische Studien untersuchten den Einfluss einer täglichen oralen Einnahme von Kollagenpeptiden: die Hautfeuchtigkeit mittels Corneometrie, die Kollagendichte mittels hochauflösenden Ultraschalls und die Kollagenfragmentierung mittels konfokaler Reflexionsmikroskopie. Ergänzend wurden an menschlichen Hautexplantaten die Komponenten der extrazellulären Matrix in Gegenwart von Kollagenpeptiden ex vivo analysiert.
Die Ergebnisse
Die orale Gabe von Kollagenpeptiden erhöhte die Hautfeuchtigkeit nach achtwöchiger Einnahme signifikant. Die Kollagendichte in der Dermis nahm signifikant zu, und die Fragmentierung des dermalen Kollagennetzwerks nahm bereits nach vier Wochen signifikant ab. Beide Effekte hielten auch nach zwölf Wochen an.
Die Ex-vivo-Experimente zeigten, dass Kollagenpeptide sowohl die Kollagen- als auch die Glykosaminoglykanproduktion anregen — eine mechanistische Erklärung für die im klinischen Umfeld beobachteten Effekte.
Schlussfolgerung
In diesen veröffentlichten Studien verbesserten sich Hautfeuchtigkeit, Kollagendichte und die Stabilität des dermalen Netzwerks signifikant gegenüber Placebo (Asserin et al., 2015). Kollagen ist kein Medikament, und wie stark die Effekte ausfallen, ist individuell.

