Gratisversand ab CHF 150 — weltweit·In der Schweiz entwickelt
Warenkorb0
Blog23. Juli 2026von Bettervita Redaktion

Sonne und Kollagen: Wie UV-Strahlung die Haut altern lässt – und was von innen schützt

Bis zu 80 % der sichtbaren Hautalterung geht auf UV zurück. Wie die Sonne das Kollagen abbaut und welche Nährstoffe die Haut von innen unterstützen.

Sonne und Kollagen: Wie UV-Strahlung die Haut altern lässt – und was von innen schützt

Die Sonne ist der stärkste Alterungsfaktor für unsere Haut – stärker als die Gene, stärker als die reine Zeit. In einer viel beachteten Analyse von Flament et al. (2013) liessen sich bis zu rund 80 % der sichtbaren Gesichtsalterung auf Sonneneinstrahlung zurückführen. Fältchen, Pigmentflecken, eine ledrige Struktur: Vieles, was wir für normales Altern halten, ist in Wahrheit Lichtschaden – und damit zu einem grossen Teil vermeidbar.

Photoaging – wenn Licht die Haut altern lässt

Der Fachbegriff für lichtbedingte Hautalterung lautet Photoaging. Er beschreibt etwas anderes als die rein zeitbedingte, „innere“ Alterung. Warum die Haut grundsätzlich altert, ist im Beitrag Warum altert unsere Haut beschrieben – die Sonne beschleunigt genau diesen Prozess. UV-Strahlung dringt in die Haut ein und setzt dort eine Kette in Gang, an deren Ende der Abbau von Kollagen steht: jenem Strukturprotein, das die Haut straff und elastisch hält.

Der Mechanismus – MMPs bauen das Kollagen ab

Trifft UV-Strahlung auf die Haut, aktiviert sie unter anderem Enzyme namens Matrix-Metalloproteinasen, kurz MMPs. Diese MMPs zerschneiden die Kollagen- und Elastinfasern in der Dermis, der mittleren Hautschicht. Gleichzeitig entstehen freie Radikale – oxidativer Stress –, die die Fasern zusätzlich schädigen und die Fibroblasten ausbremsen, also jene Zellen, die neues Kollagen bilden. Über Jahre summiert sich das: Es wird mehr Kollagen abgebaut als nachgebildet. Sichtbar wird diese Bilanz als Falten, nachlassende Spannkraft und ungleichmässige Pigmentierung.

UVA und UVB – zwei Strahlen, zwei Wirkungen

Sonnenlicht enthält zwei für die Haut relevante UV-Anteile, die unterschiedlich wirken. UVA-Strahlung hat die längere Wellenlänge, dringt tief bis in die Dermis vor und gilt als Hauptfaktor der lichtbedingten Hautalterung. Sie ist das ganze Jahr über präsent und durchdringt sogar Fensterglas. UVB-Strahlung wirkt oberflächlicher in der Oberhaut und ist vor allem für den Sonnenbrand verantwortlich; ihre Intensität schwankt stärker mit Jahres- und Tageszeit. Für die Hautalterung zählen beide – deshalb sollte Schutz immer „Breitband“ abdecken.

Schutz von aussen – der nicht verhandelbare Standard

Der wirksamste Schutz vor Photoaging ist unspektakulär und unschlagbar: die Strahlung gar nicht erst an die Haut lassen. Dazu gehören täglicher Sonnenschutz mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (LSF), textiler Schutz durch Kleidung und Hut sowie Schatten in der Mittagssonne. Kein Nährstoff und kein Supplement ersetzt diese Basis – das ist der ehrlichste Satz in diesem Text und der Massstab, an dem sich alles andere messen muss.

Schutz von innen – was Antioxidantien leisten

Zusätzlich – nicht stattdessen – kann die Ernährung einen Beitrag leisten. Die Idee dahinter: Antioxidantien fangen einen Teil der durch UV entstehenden freien Radikale ab und dämpfen so den oxidativen Stress von innen. Stahl & Sies (2012) zeigten, dass diätetische Carotinoide zu einem messbaren, wenn auch moderaten UV-Schutz von innen beitragen können. Ein Übersichtsartikel von Pilkington et al. (2011) ordnet Ernährung und Photoprotektion nüchtern ein: Nährstoffe wie Carotinoide, Vitamin C und Polyphenole können den hauteigenen Schutz unterstützen, liefern aber nur einen Bruchteil dessen, was ein Sonnenschutzmittel leistet.

  • Carotinoide (etwa Beta-Carotin, Lycopin, Lutein aus Tomaten, Karotten, grünem Gemüse): unterstützen den Zellschutz gegen UV-Stress.
  • Vitamin C: Antioxidans und zugleich Cofaktor der körpereigenen Kollagensynthese.
  • Polyphenole (etwa aus Beeren und grünem Tee): dämpfen oxidativen Stress in der Haut.

Ehrlich eingeordnet – die Reihenfolge zählt

Fasst man die Studienlage nüchtern zusammen, ergibt sich eine klare Rangfolge: Schutz von innen ist ein sinnvoller Zusatz, aber niemals ein Ersatz für Sonnenschutz mit LSF. Wer sich auf ein „UV-Schutz von innen“-Präparat verlässt und die Creme weglässt, macht genau den falschen Tausch. Sinnvoll ist die umgekehrte Reihenfolge: zuerst konsequenter äusserer Schutz – am besten fest in die Morgenroutine verankert –, dann eine antioxidantienreiche Ernährung als Verstärkung. Und wie bei allen Anti-Aging-Mythen gilt: Es gibt kein Wundermittel, sondern nur die konsequente Summe kleiner, belegter Massnahmen.

Wer die antioxidative Versorgung gezielt ergänzen möchte, kann dafür Nährstoffe nutzen, welche die Haut ohnehin braucht. Vitamin C ist hier doppelt interessant – als Antioxidans und als Baustein der Kollagenbildung. Im Flüssigen Kollagen Pro Active Advanced ist es mit hydrolysierten Kollagenpeptiden kombiniert: ein Hebel von innen, der eine gute Ernährung ergänzt, den Sonnenschutz aber ausdrücklich nicht ersetzt.

Bis zu 80 % der sichtbaren Hautalterung macht die Sonne – der beste Anti-Aging-Schritt ist deshalb Schatten und LSF. Was von innen kommt, verstärkt diesen Schutz, ersetzt ihn aber nie.

Zurück zum Journal
Teilen
Von innen unterstützen

Schönheit beginnt von innen.

Wissen ist der erste Schritt — die Anwendung der zweite. Flüssiges Collagen Pro-Active Advanced: hochdosiert, bioverfügbar, in der Schweiz entwickelt.

Produkt entdeckenCollagen Pro-Active Advanced

Kommentare

Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten.

Kommentar schreiben